Astarte Manufaktur
ÜBER UNS
Empfangen – Annehmen - Weitergeben
Der Name Astarte
Astarte steht für Reinheit, Einfachheit, Natürlichkeit, Kraft, Lebensfreude und Vitalität. Diese Werte spiegeln sich in jeder unserer Kreationen wider.
Der Beginn einer Reise
Christine Groos, Gründerin und Geschäftsführerin der Astarte Manufaktur, erinnert sich noch genau an den Anfang dieser Reise:
„Nach dem Verlust eines geliebten Menschen fühlte ich mich kraftlos und leer. Alles, was früher wichtig war, schien plötzlich bedeutungslos. In dieser Zeit fand ich die Ruhe, um zu mir selbst zu kommen und zu erkennen, was mir wirklich im Leben wichtig ist. Dabei kam mir die Erkenntnis, dass alles, was wir zur Stärkung von Körper, Geist und Seele brauchen, in der Natur vorhanden ist – in reiner, unverfälschter und hochkonzentrierter Form.
Inspiriert von dieser Idee begann ich in meiner Küche zu experimentieren. Ich röstete Kerne mit Meersalz, fügte Honig hinzu und probierte verschiedene Kombinationen mit Mandeln, Haselnüssen und Kürbiskernen. Ein halbes Jahr später war es soweit: Die Astarte Manufaktur wurde geboren.“
Unsere Mission
Heute ist es unser Ziel, die empfangenen Geschenke mit Ihnen zu teilen und an Sie weiterzugeben. Wir möchten, dass Sie Freude an unseren Astarte Kreationen haben und das beste daraus machen.
Ein besonderes Dankeschön
Im Laufe der Jahre haben wir viele wunderbare Rückmeldungen von unseren Kunden erhalten. Eine von ihnen möchten wir mit Ihnen teilen. Ein Kunde hat uns eine Geschichte mit Gedicht geschenkt, das perfekt ausdrückt, was das Rösten und Veredeln unserer Kerne für uns bedeutet:
Es war einmal in einer Drachenhöhle ein Drache, der hütete dort einen Schatz. Diesen Schatz begehrte der König des Landes, und er sandte seine tapfersten Leute aus, um dem Drachen den Schatz zu entreißen. Doch der Drache blies den Angreifenden Feuer entgegen und vertrieb sie alle.
Es lebte aber im Königreich eine Frau, die sich mit vielerlei auskannte, was die Natur denen schenkt, die ihr Herz dafür öffnen. Als die Frau vom Streit des Königs mit dem Drachen hörte, bot sie an, zu helfen. „Wie willst denn du helfen, wo doch so viele meiner Bewaffneten nichts ausrichten konnten?“ fragte der König. „Ich weiß, was dem Drachen fehlt“, sagte die Frau, „du musst mir nur helfen, es zu sammeln und ihm zu bringen.“
Da befahl der König, der Frau überall im ganzen Reich zu geben, was sie brauchte, und ihr zu helfen, es zur Drachenhöhle zu schaffen. Es dauerte nicht lange, da wuchs vor der Höhle ein Berg aus lauter Dingen, denen der Drache nicht widerstehen konnte. Vielerlei Nüsse waren darunter, Kerne von mancherlei Früchten, Kräuter, Gewürze, Honig von Akazienbäumen und Salz vom fernen Meer. Lange hörte man es aus der Höhle heraus knacken und knirschen, wenn der Drache all die guten Dinge verschmauste.
Dann war es eine Weile still – bis auf einmal der Höhle eine Wolke aus köstlich würzigem Duft entstieg, die Gestalt eines Engels annahm und in den Himmel entschwebte. Vorsichtig betraten die Menschen die Höhle, angeführt von der Frau, der sie beim Sammeln und Anhäufen geholfen hatten. Kein Drache war zu sehen, dafür der Schatz: eine eiserne Röhre mit einem Deckel an der einen und einer hölzernen Kurbel an der anderen Seite.
„Was soll ich damit?“ fragte der König, als ihm die Frau die leere, vom feurigen Drachenatem gebräunte Röhre überreichte. „Du sollst mir helfen, das, was den Drachen zum Engel gemacht hat, unter den Menschen zu verteilen, damit sie, gestärkt an Körper, Geist und Seele, Böses, wo immer es sich zeigt, in Gutes verwandeln. Lass dir eine Vorrichtung bauen, in der du diese Röhre, gefüllt mit dem, was ich sammeln werde, bei glühender Hitze langsam drehen kannst. Rösten nennt man diesen Vorgang, und du wirst der Röhre mehr entnehmen können, als was du dir unter dem Schatz des Drachens vorstellen konntest.“
„Dann sollst du meine Königin sein“, sprach der König – und so ist es dann auch gekommen. Die beiden ziehen landauf und landab, sammeln, mischen, rösten und verteilen, was daraus entsteht, unter den Menschen, die es brauchen, und das sind alle, die es gibt. Irgendwann haben die beiden sogar auf ihre Kronen verzichtet, um nur noch mit Gemischtem und Geröstetem Freude bereiten zu können. Das steckte an, und eines Tages flog ihnen aus dem Gedränge vor ihrem Marktstand ein Zettel zu, den einer beim Zuschauen des Röstens geschrieben hatte:
Er liebt die würzigen Kerne,
das Knacken und Knirschen im Mund,
Aromen aus fruchtbarer Ferne,
verströmend im Gaumengrund.
Die Rösttrommel dreht er bedächtig
und macht sich das Kurbeln zum Lohn –
Kernerösten ist mächtig
wirkende Meditation!